28.07
20:28
20:28
Ein Manager von Foxconn, einem taiwanesischen Hersteller für iPhones, wurde in den Selbstmord getrieben. Grund war das Verschwinden eines iPhone-Prototypen. Sicherheitskräfte des Betriebs suchten ihn daheim auf und attackierten ihn körperlich während sie seine Wohnung durchsuchten.
Der Fünfundzwanzigjährige wählte aufgrund des psychischen Druckes den Freitod durch Sprung aus dem 12. Stock. Sein Verlauf zeigte, daß er bis Sekunden vor seinem Tod nach dem verlorenen Prototypen gesucht hatte, offensichtlich jedoch ohne Erfolg.
Dieser Fall rückt Apple in ein sehr negatives Licht, diese kündigten deshalb an, Mitarbeiter nun besser psychologisch zu betreuen. Weiterhin wurde der Sicherheitschef entlassen und der Polizei übergeben.

Harakiri ist btw was anderes. Ist ebenfalls ein Selbstmord, aber dabei schlitzt du dir mit einem Wakizashi oder ähnlichem mit zwei Schnitten den Bauch auf – ehrenvoller Selbstmord eines Samurais und so.
Edit: Hab mich getäuscht, was ich beschrieben hab, heißt Seppuku. Aber laut Wikipedia wird häufig Harakiri als dieses bezeichnet (nur was meint dann Harakiri eigentlich, wenn es nicht Seppuku ist?)
Oh, wegen einem Gerät Selbstmord begehen. Der hatte ziemliche Probleme der arme
Er hatte keine Probleme, so ist die Kultur dort. Wenn ein Chef versagt ist es für ihn Ehrensache Selbstmord zu begehen.
Du weißt nicht was die Schlitzaugen dem da angedroht/angestellt haben.
Seppuku und Harakiri ist das gleiche. es sind lediglish unterschiedliche lesarten der gleichen Kanji. Aber harakiri ist soweit ich weiss entstanden, weil Seppuku mal falsch gelesen wurde von einem der ersten Westler in Japan. 100% sicher bin ich mir da aber nicht
Die Zeichen für Seppuku (切腹) können auch als kiri-hara gelesen werden. Nur wie kam jemand an hara-kiri, wenn das zweite Zeichen “hara” und nicht “kiri” gelesen werden kann? Man müsste sie also umdrehen und dann wäre das Wort ja ein anderes. (Es sei denn, jemand hat einen japanischen Text, der in rechts-nach-links geschrieben war, westlich links-nach-rechts gelesen und somit alle Zeichen verdreht. Aber wenn jemand die Zeichen lesen kann, dann müsste er ja erkennen, wenn er Sätze rückwärts liest. ^^)
Na ja, welch Glück, dass es online Wörterbücher und Co. für alles Mögliche gibt.
Die Mangageneration ist definitiv viel zu fit in Japanologie, etc., Memo an mich selbst: Keine Umgangssprache mehr benutzen in der japanische Begriffe gegebenenfalls nicht astrein richtig verwendet werden
Auch wenn man kein einziges Kanji lesen kann und kaum ein japanisches Wort kennt, kann man mit entsprechenden Seiten so einiges an Wissen herauskramen.
Aber vielleicht ist so was auch nur “gefährliches Halbwissen” … Wer weiß.